BWO-Gipfel in Hamburg

An die "Waterkant" reisten die Studierenden der BWO ... just eine Woche bevor die Spitzenpolitiker der Welt dort zum G-20-Gipfel eintrafen. ...

Auf die Spuren von Hans Albers, Lili Marleen und den Beatles begaben sich kurz vor den Sommerferien die Studierenden der BWU: Die Hafen- und Hansestadt Hamburg war das Ziel. Günstig und gut gewählt wurde genächtigt: war die Hostel-Unterkunft doch unmittelbar an der „sündigen Meile“, der Reeperbahn in St. Pauli. Tagsüber präsentierte sich die „Nachbarschaft“ eher nüchtern bis angegraut, doch nachts zeigte sie sich in glitzerndem Neonlicht, das die jeweiligen Verlockungen pries. Die Studierenden zogen noch am ersten Abend – nach einer Stärkung im Lokal „Schweinske“ – in Richtung „Große Freiheit“ doch leider zeigte sich der Star der Nacht, Olivia Jones, in keinem ihrer inzwischen drei Lokale. Kunst, Architektur und Kultur prägte den nächsten Tag: Umringt von Hundertschaften der Bereitschaftspolizei – die Beamten „übten“ schon für den G-20-Gipfel – gings zunächst in die „Elbi“, die Elbphilharmonie. Das neue Wahrzeichen Hamburgs ist dem Grunde nach ein riesiges Konzerthaus, das direkt auf einen alten Speicherbau aus den 60er Jahren „gepflanzt“ wurde. Fast 800 Millionen Euro teuer glänzt der Bau unmittelbar an der „Hafencity“, einer alten Industrie- und Hafenbrache, die mittlerweile zu Hamburgs Top-Wohnadresse mit schicken Designertürmen umgebaut wurde. Die Klitschko-Brüder residieren hier auf 2x450 Quadratmetern und Helene Fischer wird sicher „atemlos“, wenn sie mal ohne Aufzug in ihr Penthouse klettern muss. Grandios muss der Blick aus dem Fischer-Domizil auf die immer noch von Kanälen durchzogenen und mit renovierten Kaffee- und Tee-Lagerhäusern bestückte Umgebung des ehemaligen Hamburger Freihafens sein. Nach dem Mittagsmahl in der Hafencity gabs für die Studierenden einen kurzen Abstecher ins Hachez‘ „Chocoversum“, einem Schokoladen-Museum. Ein anderer Teil der Gruppe ließ sich im „Hamburg Dungeon“ das Gruseln lehren. Eine Hafenrundfahrt war Highlight des nächsten Tages, wohingegen der Abend wiederum auf der Reeperbahn verbracht wurde. Diesmal allerdings mit einem Besuch des St.-Pauli-Musical „Heiße Ecke“ im berühmten „Schmidts Tivoli“. Zum Nachtrunk ging'
s danach in eine urtümliche Reeperbahn-Kneipe namens „Gretel und Alfons“ mit vordem berühmten Gästen: Als die „Fab Four“ aus Liverpool anfangs der 60er Jahre in St.Pauli als Rock-Kapelle im „Star Club“ den Grundstein zur Weltkarriere als „The Beatles“ legten, nahmen sie in den Spielpausen in diesem Lokal die eine oder andere „Erfrischung“ zu sich. Fotos aus dieser Zeit zieren die Kneipe, die tatsächlich bislang jeder Renovierung widerstehen konnte. Shopping- Zeit verkürzte den Vormittag des letzten Tages bis zur Abreise in Richtung Fulda. Einen neuen Leitspruch nahmen die Studierenden von dieser Exkursion mit in die Domstadt: „… und wenn Du denkst, es geht nichts mehr, kommt von irgendwo eine Astra Rakete her!“

Klaus Becker


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